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Dateityp Segment-Datei

- kollatz kollatz

Was ist eine Segment-Datei?

Auch die Datei 'tustep.ini' ist in der Regel eine Segment-Datei.

1. Erstellen einer Segment-Datei

Zuerst erstellen wir eine Segment-Datei mit dem Dateinamen 'meinbuch':

Gib Kommando >DA,meinbuch,RAN-P      Erstellen der Segment-Datei 'meinbuch'

Eine Segment-Datei wird wie eine normale TUSTEP-Datei erstellt. Sie bekommt ihre „Segment-Struktur“ erst durch das Abspeichern des ersten Segments; das Inhaltsverzeichnis am Beginn der Segment-Datei wird dabei automatisch erstellt.

2. Erstellen eines Segments

Eine Segment-Datei wird nicht direkt im Editor bearbeitet. Ein Segment wird in einer temporären „Arbeitsdatei“ (z.B. der Standard-Editor-Datei) erstellt und anschließend in die Segment-Datei abgespeichert („gerettet“).

Gib Kommando >E,-STD-               Aufruf der Standard-Editor-Datei

In die Standard-Editor-Datei schreiben wir nun den Inhalt des Segments:
Grundlagen_Segmentdatei_1.jpg

Anschließend speichern wir mit der Anweisung „R“ (= „rette“) den Inhalt der Arbeitsdatei in unsere Segment-Datei. Damit wird das Segment 'vorwort' in der Segment-Datei 'meinbuch' erstellt:

Gib Anweisung >R,meinbuch,vorwort     Speichern des Segments 'vorwort' in die Segment-Datei

Es empfiehlt sich, den auf 12 Zeichen begrenzten Segment-Namen mit der Anweisung „TT“ vor dem Retten(!) noch mit einem sprechenderen Segment-Titel zu versehen:

Gib Anweisung >TT=dramatis personae

Eine Segment-Datei kann bis zu 9999 Segmente enthalten. Weitere Segmente können nach demselben Muster angelegt werden:

Gib Anweisung >R,segmentdatei,segment        Speichern des Segments in die Segment-Datei


3. Inhaltsverzeichnis der Segment-Datei anzeigen

Mit der Editoranweisung „H“ (= „hole“) kann das Verzeichnis aller in einer Segment-Datei enthaltenen Segmente in der Arbeitsdatei angezeigt werden:

Gib Anweisung >H,meinbuch,?           Inhaltsverzeichnis der Segment-Datei 'meinbuch' in die Arbeitsdatei holen

Grundlagen_Segmentdatei_2.jpg

4. Segment aus der Segment-Datei bearbeiten

Mit der Editoranweisung „H“ (= „hole“) wird ein Segment aus der Segment-Datei zur Ansicht und/oder Bearbeitung in die Arbeitsdatei kopiert:

Gib Anweisung >H,meinbuch,kapitel01        Segment 'kapitel01' in die Arbeitsdatei holen

Das bearbeitete Segment wird wiederum mit der Anweisung „R“ (= „rette“) in die Segment-Datei abgespeichert:

Gib Anweisung >R,meinbuch,kapitel01

Vor dem Überschreiben der unbearbeiteten Version wird nachgefragt.
Abspeichern ohne Nachfrage:

Gib Anweisung >R!

Eine Darstellung des Arbeitsprozesses siehe unten unter 8.

5. Vergleich des bearbeiteten Segments mit der zuletzt gespeicherten Fassung in der Segment-Datei

Zuweilen ist es nützlich, vor dem erneuten Speichern („Retten“) eines bearbeiteten Segments einen Überblick über die vorgenommenen Änderungen zu erhalten. Hierzu dient das Standard-Makro „#*VEMO“, das direkt aus der Anweisungszeile des Editors aufgerufen werden kann:

Gib Anweisung >X_#*VEMO,<EDITOR>       Vergleich "geholter" Daten mit den Originaldaten

Grundlagen_Segmentdatei_3.jpg

6. Umbenennen eines Segments

Folgende Anweisung ändert den aktuellen Namen eines Segments:

Gib Anweisung >N!,,neuername


7. Löschen eines Segments

Um ein Segment aus der Segment-Datei zu löschen, muss das Segment in die Arbeitsdatei „geholt“ und dort gelöscht werden:

Gib Anweisung >L!              Löschen des geholten Segments in der Arbeitsdatei

Die Löschung muss durch „j“ bestätigt werden. Mit folgender Anweisung wird das Segment endgültig in der Segment-Datei gelöscht:

Gib Anweisung >R!              Retten des "leeren" Segments = Löschen in der Segment-Datei


8. Schematische Darstellung der Arbeitsprozesses
- schneider-lastin schneider-lastin

Grundlagen_segmentdatei_4.jpg


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